Schicke Rundenmarker für Fate

Was sind eigentlich Rundenmarker?

Wie­der so ein blö­des Fate-Hips­ter-Hol­ly­wood-Mate-Zeug: Run­den­mar­ker! Als ob Tick­leis­ten und Grup­pens­lots nicht schon genug wären, braucht es jetzt also schon wie­der was Neu­es? Könnt ihr NAR­ren und Fate­boys nicht ein­fach ganz nor­mal spie­len?

Ant­wort: Nein, kön­nen wir nicht. Wir brau­chen das. Anstatt uns mit unwirk­sa­men Initia­tiv­sys­te­men her­um­zu­schla­gen, die nur in der ers­ten Run­de wirk­lich einen Unter­schied machen, benut­zen auch wir hier bei Erd­fall die »Popcorn«-Iniative, die ursprüng­lich wohl von Ato­mic Robo stammt, uns aber über Malm­sturm erreicht hat:

Der Cha­rak­ter, der den Kon­flikt ein­ge­lei­ten hat, han­delt zuerst und bestimmt anschlie­ßend, wel­cher Cha­rak­ter als nächs­tes an der Rei­he ist. Dies geht solan­ge wei­ter, bis alle am Kon­flikt betei­lig­ten Cha­rak­te­re ein­mal gehan­delt haben. Der Cha­rak­ter, der als letz­ter han­delt, legt fest, wel­cher Cha­rak­ter die nächs­te Run­de eröff­net.

Und die Run­den­mar­ker benutzt man nun dazu, anzu­zei­gen, wer in einer Run­de schon dran war. Es ist ganz ein­fach: Alle begin­nen bei Gold und jeder dreht nach sei­nem Zug sei­nen Mar­ker um, bis dann bei Sil­ber die nächs­te Run­de beginnt. Nur Lang­wei­ler benut­zen Mün­zen oder Kron­kor­ken.

(Und nein, ist ist lei­der nicht mög­lich, mit Sil­ber anzu­fan­gen.)

Sieht schon ganz nett aus…

Und es steckt viel Arbeit dar­in!

  1. Wohl­an! Zuerst neh­me man luft­här­ten­den Bas­tel­ton und ste­che mun­ter wie beim Plätz­chen­ba­cken kreis­run­de Förm­chen aus.
  2. Für­der­hin bear­bei­te man die Rän­der mit dem Lego-Tech­nik-Zahn­rad, ihr wisst schon, das mit den gebo­ge­nen Ecken!
  3. Es emp­fiehlt sich, als Zwi­schen­schritt die Roh­lin­ge etwas zu defor­mie­ren, um ein urwüch­si­ges Anse­hen zu erzeu­gen.
  4. Sodann drü­cke man ver­schie­denst­li­che Gegen­stän­de in den noch wei­chen Ton, um so ein Motiv zu erzeu­gen.
  5. Nach dem Aus­här­ten benut­ze man die alt­her­ge­dien­ten Minia­tu­ren­far­ben einer gewis­sen umtrie­bi­gen Minia­tu­ren-Kampf-Spiel-Ver­kaufs-Ket­te und grun­die­re, bemal­te, tusche und bürs­te solan­ge auf den Mar­kern, bis die­se ihr schau­der­haft schö­nes Aus­se­hen erhal­ten haben.

Unse­re Mar­ker sind, wie in den Bild­kom­men­ta­ren schon ange­deu­tet, einem von drei dua­lis­ti­schen Prin­zi­pi­en zuge­ord­net, so dass jeder das für sei­nen Cha­rak­ter pas­sen­de Prin­zip wäh­len kann (selt­sa­mer­wei­se wäh­len die meis­ten die Son­ne…).

Und das Bes­te ist: Soll­te man sie dann doch irgend­wann nicht mehr brau­chen, kann man sie immer noch als Spiel­geld für die Kin­der benut­zen!

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